Die Spanne zwischen Marge und Personalkosten wird geringer …

Das zeigt die beiliegende Grafik eindrucksvoll auf:  seit drei Jahren, also seit 2013 wird die Differenz zwischen dem Gesamtrohertrag und den Personalkosten immer geringer. Lag Sie in 2013 noch bei 18,4%, so ist sie mittlerweile auf 16,5% (Ende 2015) zusammengeschmolzen.

Geht man bei den restlichen Kosten (Miete, Strom, KFZ, etc.) von bestenfalls gleichbleibenden Kosten aus (was ja nicht der Fall ist), dann schlägt sich diese Entwicklung 1:1 auf das Ergebnis bzw. den Cash-Flow der IT-Systemhäuser durch.

Dass die Personalkosten von Jahr zu Jahr steigen, ist nichts neues. Aber speziell in der IT-Branche wuchsen die Personalkosten in den letzten Jahren um 9% bis 19% pro Jahr. Bei dieser Entwicklung konnte die Steigerung der Gesamtmarge (z. Bsp. durch Erhöhungen der Stundensätze) nicht mithalten. So ergibt sich seit drei Jahren ein immer dünner werdendes Ergebnis. Die Zeit für neue Geschäftsmodelle mit Dauerschuldverhältnissen und höherwertigen Dienstleistungen ist gekommen.

Diese Entwicklung können wir nur entgegentreten, wenn wir pauschalisierte Services erbringen, wo wir bei einem festen Preis im Hintergrund die Produktionskosten durch Einsatz intelligenter Software und schlanken Prozessen optimieren können. Oder wir schaffen den Weg in höherwertige Dienstleistungen, wie beispielsweise Consulting.

Mehr zur Dynamik der Personalkostensteigerung im nächsten Beitrag …..

 

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