Aus großer Flughöhe betrachtet, durchläuft die deutsche Fotobranche so etwas Ähnliches wie die weltberühmten „Kondratjew-Wellen“, die aus der Volkswirtschaftslehre bekannt sind. Interessant dabei ist, dass Hochs und Tiefs einer Branche offensichtlich nicht willkürlich auf einander folgenden, sondern übergeordneten Wellenbewegungen folgen. Die aus der Naturwissenschaft bekannten 7-Jahres-Rhythmen scheinen sich auch hier zu bewahrheiten. Eine eindeutige wissenschaftliche Begründung gibt es dafür jedoch nicht. Extrapoliert man die Kurven fort, so dürfte in 2016 mit einem Plus gegenüber Vorjahr zu rechnen sein. In 2015 hätte es ja schon fast geklappt. Lassen wir uns mal überraschen.

Zehnjahresvergleich